Wer sich nicht durch die Buchrücken bei Dussmann durchwühlen will und vor Überangebot an Büchern vergisst, was er eigentlich wollte für den ist Liviato.de genau das Richtige. Hier kann jeder kostenlos Zusammenfassungen von Büchern lesen oder veröffentlichen. Für die Veröffentlichung einer Zusammenfassung erhält man Punkte, die gegen Prämien eingetauscht werden können.
Die Mitglieder von Liviato können die Zusammenfassungen bewerten und sorgen damit zusätzlich für die Qualität der Beiträge über den internen Liviato-Prüfprozess hinaus. Das alles ist kostenlos und funktioniert über eine kurze Registrierung seiner E-Mail Adresse.
Absolut neu ist, dass ihr die Zusammenfassungen jetzt auch auf die Ohren bekommt!
Denn mit dem Liviato Podcast werden Euch ausgewählte Zusammenfassungen auch als Audiobook angeboten. Perfekt für unterwegs. Wenn ihr neue Zusammenfassungen als Audiobook immer automatisch auf Euren PC, iPod oder MP3-Player bekommen wollt, dann könnt ihr den Podcasts als RSS Feed abonnieren.
Am 5. August wurden 33 Bergleute durch den Einsturz einer Gold- und Kupfermine San José am Rand von Copiapo in der Atacama-Wüste in 700 Metern Tiefe verschüttet.
Die Bohrung eines Rettungstunnels sollte schon am Samstag voriger Woche beginnen, aber die Vorbereitung der technischen Vorraussetzungen für die Bohrung sind wahrscheinlich erst heute richtig abgeschlossen.
Trotz aller Anstrengungen kann es noch bis zu 4 Monate dauern bis die Männer tatsächlich geborgen werden können.
Geplant ist, die eingeschlossenen Bergarbeiter über einen Schacht mit einem Durchmesser von 66 Zentimetern an die Oberfläche zu holen. Der Bohrer kann aber pro Tag nur maximal 20 Meter in die Tiefe vordringen, deshalb die lange Wartezeit.
Geht es nach Staatschef Sebastián Piñera würde er die Leute gern noch vor dem 18. September retten, denn dann feiert Chile den 200. Jahrestag seiner Unabhängigkeit von Spanien. Gesundheitsminister Jaime Mañalich sagte am Wochenende, dass ein alternativer Rettungsplan in Kürze vorgestellt werde. Experten hatten vorgeschlagen, einen bereits existierenden Schacht mit 12 Zentimetern Durchmesser zu erweitern. Der Schacht ist rund 300 Meter von dem Schutzraum entfernt, die Stelle wäre für die Kumpel über einen Tunnel erreichbar. Die Bohrgeräte-Firma Geotec hatte erklärt, dass dieser Weg nach bereits zwei Monaten zur Rettung der Bergleute führen könnte. Außerdem ist eine Bohrung nahe des verschütteten Eingangsschachtes im Gespräch, Experten warnen aber vor neuen Einsturzrisiken.
Bilder der verschütteten Kumpel (Quelle: Spiegel Online /AFP)
Momentan befinden sich die Verschütteten in einem Schutzraum in dem sie über ein schmales Verbindungrohr Kontakt zu ihren Familien und zur Außenwelt halten können und durch das sie von oben mit Nahrungsmitteln versorgt werden.
Der Ruf nach mehr Sicherheitskontrollen wird natürlich jetzt umso lauter und so kündigte der Bergbauminister Laurence Golborne eine stärkere Kontrolle der Bergwerke an. Es soll eine Institution geschaffen werden, die für die Genehmigung von neuen Bergwerken und den Einhalt der Sicherheitsnormen zuständig sein soll. So sollen die Minenbetreiber und Firmenchefs für die Bedeutung der Arbeitssicherheit sensibilisiert und noch mehr in die Verantwortung genommen werden.
Da diese Massnahmen natürlich irgendwie finanziert werden müssen, werden die Mittel für das Bergbauministerium von 24 auf 56 Millionen Dollar hochgesetzt. Das ist mehr als das Doppelte von dem, was die Regierung jetzt dafür ausgibt.
Trotz allen Unglücks sind die Bergleute wie auch die Angehörigen positiv eingestellt, dass sie bald befreit werden und vertreiben sich die dunkle warme Zeit in der Tiefe mit Kartenspielen und kleine Liebesbotschaften an ihre Angehörigen zu schicken.
Wünschen wir ihnen, dass sie nicht 4 Monate warten müssen und der Unabhängigkeitstag Chilés zu Ihrem eigenen wird.
Seit einigen Tagen ist ja die ERGO Versicherung mit einer breit angelegten Werbekampagne auf allen Kanälen unterwegs, um uns die Kunde von der neuen, lässigen und verständnissvollen Versicherungsindustrie zu Gehör zu bringen und uns zu erklären, daß die Karstadt Quelle Bank jetzt Valovis Commercial Bank heisst und die Karstadt Quelle Versicherung nun eben ERGO. Soweit ist das natürlich nicht besonders lustig.
aber…
Wie einige Blogger berichten, hat sich die ERGO Versicherung anscheinend für den aktuellen Werbespot kräftig vom Film High Fidelity inspirieren lassen. Seht und urteilt also selbst…